Wege aus dem Burnout

Eine der heutigen Zivilisationskrankheiten, Tendenz steigend, ist das sogenannte Burn-Out-Syndrom. Die Krankheit verläuft meist schleichend und wird meist erst bemerkt, wenn der Patient schon mitten drin steckt und der Hausarzt die entsprechende Diagnose erstellt hat. Glücklicherweise gibt es Wege aus dem Burnout. Das wichtigste ist dabei zunächst, diese Krankheit erstmal als solche anzuerkennen. Viele Patienten tun sich nämlich selbst mit dieser grundlegenden Erkenntnis schwer. Die Patienten müssen langsam aber sicher umdenken und verinnerlichen, daß Arbeit und Funktion nicht alles im Leben ist. Die Gefahr der Suchtverlagerung ist auch hier groß. Selbst wenn dem Job nicht mehr so viel Bedeutung beigemessen wird, und der Patient anfängt, zu basteln oder zu schreiben oder ähnliches, kann er schnell wieder in sein altes Muster fallen und selbst ein Hobby zur Wettkampf –Disziplin degradieren und nur Sinn mit lohnendem Erfolg in der Tätigkeit sehen.

Wege aus dem Burnout unter Ausschluß der Suchtverlagerung

Um wirklich einen langfristigen Weg aus der Krankheit zu finden, ist es wichtig zu wissen, wo die Gefahren lauern. Die größte unter ihnen ist also die Suchtverlagerung. Wenn der Patient sich dies stets vor Augen führt und seinem Hobby tatsächlich nur aus Spaß an der Freude nachgeht, dann ist der größte Teil der Heilung geschafft. Sehr hilfreich während dieser Heilungsphase sind Meditation, Yoga, Reisen , Natur und literarische Erfahrungsberichte. So findet der Mensch wieder zu sich selbst.

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