Die Unterschiede zwischen Rohstofffonds und Rohstoff ETF

Rohstoffe wie Gold, Erdöl und Nahrungsmittel können in diesen Tagen ein interessantes Investment sein. All diese Rohstoffe erfreuen sich einer großen Nachfrage, sind aber nur in begrenzten Mengen vorhanden. Dies führt zu steigenden Preisen, da die Nachfrage derzeit nicht bedient werden kann. Und je weiter die Nachfrage steigt, desto höher werden die Preise klettern, denn eine Erweiterung der vorhandenen Kapazitäten ist in aller Regel nicht möglich.

Anleger, die in den Rohstoff-Sektor investieren wollen, können sowohl in Rohstofffonds wie auch in Rohstoff ETF investieren. Offene Rohstofffonds investieren dabei in der Regel in mehrere unterschiedliche Rohstoffunternehmen oder aber in die Rohstoffe selbst. ETF´s hingegen investieren in einen Rohstoffindex und bilden diesen nahezu vollständig ab. Diese Form der Kapitalanlage hat sich aufgrund ihrer Transparenz in den vergangenen Jahren immer weiter durchgesetzt. Nachteilig ist allerdings die starre Orientierung an vorhandene Indizes und damit die fehlende Flexibilität.

Geschlossene Rohstofffonds wie Ölfonds oder Gasfonds bieten ebenso wie ETF´s die Möglichkeit, sich vollständig über die jeweilige Investition zu informieren. Im Fondsprospekt ist unter anderem genannt, in welchen Bereichen der Fonds sein Geld anlegt und wie hoch die voraussichtlichen Einkünfte sein werden. Eine breite Streuung der Anlagen wie bei ETF´s oder bei offenen Rohstofffonds ist zwar nicht möglich, dafür bieten geschlossene Fonds eine weitaus höhere Rendite sowie mitunter Steuervorteile, die bei den beiden anderen Kapitalanlagen so nicht erzielbar wären.

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