Bundeskanzlerin für Erwachsenenausgabe der Sendung mit der Maus
Jeder kennt die beliebte sonntägliche „Sendung mit der Maus“.
Sieht man sie heute durch Zufall einmal wieder, so wird man schnell in die eigene Kindheit zurück versetzt und assoziiert sie direkt mit dem Sonntagsessen, meist Braten und Klöße. Das dachte sich wohl auch unsere Kanzlerin. Denn sie sagt, die „Sendung mit der Maus“ erkläre Kindern schon seit Jahr und Tag wie beispielsweise ein Fahrrad gebaut, ein Auto angetrieben wird oder ein Toaster funktioniert. Doch nicht nur Kinder bräuchten solche Erklärungen, insbesondere auch die Erwachsenen sollten besser über bestimmte Dinge aufgeklärt werden, so etwa über die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten.
Die große Krise in diesem Bereich verunsichert doch tatsächlich auch sehr viele Menschen so stark, dass diese die gesamte Zukunft nur noch schwarz sehen. Doch die Bundeskanzlerin betonte, dass unsere Konjunktur durchaus robust genug sei, sich trotz Finanzmarktkrise auch weiterhin zu behaupten und weiter zu entwickeln. Der Aufschwung bleibt, auch wenn Krisen in anderen Bereichen für Unruhen sorgen, so die Kanzlerin.
Damit jedoch die Bürger nicht noch stärker verunsichert werden und erkennen, worum es bei der Krise gehe, solle man doch tatsächlich darüber nachdenken, eine Aufklärungssendung über die Finanzen ins Leben zu rufen. Diese solle sich nach dem Beispiel der „Sendung mit der Maus“ richten und so einfach und allgemein verständlich für den nötigen Durchblick auf kompliziertem Terrain sorgen – und zwar auch bei Otto-Normal-Verbraucher. Durchaus ist dieser Vorschlag mit Sicherheit eine Überlegung wert. Denn bedenkt man einmal, was den meisten Menschen bei den Worten DAX, Aktien oder Investment in den Sinn kommt, dann hat das kaum etwas mit der Realität zu tun. So kann eine solche Sendung dafür sorgen, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Beteiligten auf dem Finanzmarkt besser zu erkennen.
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